Roman Burger geht: Auch bei der Unia gibt es goldene Fallschirme

Schlussstrich unter der Unia-Affäre: Die Gewerkschaft und Roman Burger haben sich geeinigt. Der ehemalige Chef der Unia-Sektion Zürich-Schaffhausen reichte die Kündigung ein, und die Gewerkschaft hilft ihm bei der Stellensuche. Zudem zahlt sie ihm maximal 40'000 Franken für Weiterbildungen.

Roman Burger bei einer Medienkonferenz mit erhobener rechter Hand.

Bildlegende: Roman Burger geht und darf maximal 40'000 Franken für Weiterbildungen kassieren. Keystone / Archiv

Roman Burger wird die Gewerkschaft Unia per Ende Januar verlassen: Der ehemalige Chef der Sektion Zürich-Schaffhausen und die Unia haben sich auf eine ordentliche Kündigung geeinigt. Die Gewerkschaft hilft Burger bei der Stellensuche und kommt für Weiterbildungskosten von bis zu 40'000 Franken auf.

Alleva: «gravierende Fehler»

Burger hat inzwischen die Kündigung eingereicht, wie Unia-Sprecher Pepo Hofstetter eine Online-Meldung der «Luzerner Zeitung» vom Freitag bestätigte. Bereits Mitte September hatte die Gewerkschaft mitgeteilt, dass Burger freigestellt worden sei und nicht mehr für die Unia arbeiten werde.

Dem ehemaligen Leiter der Sektion Zürich-Schaffhausen war vorgeworfen worden, mindestens eine Mitarbeiterin sexuell belästigt zu haben. Unia-Präsidentin Vania Alleva sprach von «gravierenden Fehlern».

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Trennung nach sexueller Belästigung

    Aus Schweiz aktuell vom 16.9.2016

    Die Gewerkschaft Unia trennt sich von einem ihren bekanntesten Streikführer. Weil Roman Burger, der Regionalleiter Zürich-Schaffhausen Frauen am Arbeitsplatz sexuell belästigt hat, stellt die Gewerkschaft ihren Kadermann jetzt ganz frei.