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Randale in Zürich Rund 100 Frauen von der Polizei kontrolliert

Sie versprayten Hausfassaden, Wände, Fenster und Türen: Bis zu 200 Personen formierten sich gestern in Zürich am Tag der Frau zu einem Protestzug. Dabei richteten sie einen Schaden von mehreren 1000 Franken an. Die Stadtpolizei Zürich kontrollierte über 100 Menschen, vorwiegend Frauen.

Legende: Video Demo in Zürich abspielen. Laufzeit 0:54 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 09.03.2017.

Die Stadtpolizei Zürich hat an einer unbewilligten Demonstration in Zürich rund 100 Personen kontrolliert. Dabei handelte es sich vorwiegend um Frauen. Sie wurden vor Ort wieder entlassen.

Was war passiert? Gestern Abend formierten sich anlässlich des Frauentags bis zu 200 Personen im Gebiet Europaallee zu einem Protestzug. Dieser marschierte via Kasernen- und Lagerstrasse in Richtung Langstrasse. Dabei verschmierten die Teilnehmenden diverse Hausfassaden, Wände, Fenster und Türen. Sachschaden: mehrere 1000 Franken. Polizisten wurden mit Böllern und Petarden angegriffen.

Frauenbündnis kritisiert Polizeieinsatz

Weil sich zunehmend auch andere kleine Gruppen mit den Demonstrantinnen solidarisierten, musste die Polizei Reizgas und Gummischrot einsetzen. In diesem Zusammenhang kontrollierten die Beamten drei Männer und nahmen einen von ihnen fest, teilt die Stadtpolizei Zürich mit.

Hinter der Demonstration steckt offenbar das Frauenbündnis Zürich. Ziel der Kundgebung sei gewesen, auf die Aufwertung des Quartiers und die Folgen für die betroffenen Sexarbeiterinnen aufmerksam zu machen, heisst es in einer Mitteilung. Das Frauenbündnis kritisiert das Einschreiten der Polizei: Die Kundgebung sei über drei Stunden eingekesselt und massiv mit Pfefferspray und Gummischrot angegriffen worden.

18 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    @SRF, bitte passt die Headline Eurer Politik an. Es muss demnach heissen: "100 mutige Aktivistinnen vom bösen Patriarchat kontrolliert". Danke. :-)
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  • Kommentar von Meinrad Jnglin (mjnglin)
    Alle Menschen die an einer unbewilligten Demonstration teilnehmen sollte man verhaften, die Daten aufnehmen und erst gegen eine Pauschalzahlung wieder freilassen. Mit diesem Geld soll man dann die Kosten der Polizei und Behörden decken. Und als Wiedergutmachung müssen die verhafteten Personen einen unbezahlten Dienst leisten, zum Beispiel die Hausfassaden reinigen. Ob das nun Frauen, Männer, Schweizer, Ausländer, Junge, Alte, oder von welcher Organisation sind, das ist doch nicht wichtig.
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    1. Antwort von melchior walcher (melchiorwalcher)
      Eigentlich, in einen Land von freien Bürgern sollte man gar nie eine Bewiligung für eine Demo brauchen müssen! Zu demonstrieren sollte in einer freien Gesellschaft ein Grundrecht sein. Sachschaden ist ein anderes Thema...
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    P.Holzer, Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wer warum auf der Strasse randaliert+vandaliert, zumal die schweiz.Kuscheljustiz von Krawallbrüdern keine echte Wiedergutmachung fordert, sie lastet auf den Steuerzahlern. Es gibt überhaupt keinen Grund, einen Bericht wie diesen da zu veröffentlichen, er sagt nichts anderes aus, als dass wieder unnötige Kosten anfallen, aber nicht von wem und wieso. Angenommen, Ihnen wurde Ihr Auto zertrümmert, möchten Sie nicht wissen, wer es wieso getan hat?
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    1. Antwort von Peter Holzer (Peter Holzer)
      Frau Hermann. 1. hatte ich geschrieben, dass die Polizei zu gegebener Zeit sicherlich informieren wird (wie bereits geschehen) und 2. ist mir egal ob jener der mein Auto zerstören würde ein rechter, linker, chinese oder yeti wäre. Er hat mein Auto beschädigt und soll dafür gerade stehen, aber es nützt niemandem wenn ich dannach am Stammtisch erzähle "die yetis waren es wieder, nieder mit den yetis". Vielleicht verstehen sie ja was ich sagen möchte.
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