SBB organisiert Fanzüge nur ausnahmsweise selber

Da die Interessengemeinschaft GC keine Fanzüge mehr organisiert, springt die SBB ein. Der Transport der GC-Fans am Mittwoch nach Thun verlief ohne nennenswerte Probleme. Doch die SBB hofft, dass sich die IG Grasshopper Club nach der Winterpause wieder engagieren wird.

SBB will Fussballfans und andere Fahrgäste in separaten Zügen transportieren.

Bildlegende: SBB will Fussballfans und andere Fahrgäste in separaten Zügen transportieren. Keystone

Weil sich die IG Grasshopper Club, die Dachorganisation der Fangruppen von GC, seit rund zwei Wochen nicht mehr um die Organisation der Extrazüge an die Auswärtsspiele kümmert, stellte die SBB am Mittwoch selber einen Extrazug zur Verfügung. Der Zug war recht gut besetzt. Probleme gab es keine.

Die SBB will solche Züge aber nur ausnahmsweise selber organisieren.

Mediensprecher Daniele Palecchi: «Wir bieten noch einen Extrazug an für das Spiel am Samstag gegen Basel. Aber das soll nur eine Übergangslösung sein.» Die SBB hofft, dass sich nach der Winterpause bei der IG GC wieder eine Ansprechperson finden lässt.

Die IG GC nimmt offiziell keine Stellung. Noch ist offen, ob sie sich nach der Winterpause im Februar wieder an der Organisation der Fanzüge beteiligen wird.

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