Schaffhausen legt Werkhöfe zusammen

Die Stadt Schaffhausen legt ihren Tiefbaubereich in die Hände des Kantons. Auf diese Weise sparen beide Partner je eine halbe Million Franken pro Jahr. Und die städtischen Werkhöfe machen Wohnungen Platz.

Zeichnung eines modernen Industriegebäudes

Bildlegende: Der geplante Werkhof der städtischen Werke auf dem kantonalen Werkhofareal im Schweizersbild. PD

Die Stadt Schaffhausen will sämtliche Tiefbau-Dienstleistungen wie beispielsweise den Strassenunterhalt künftig beim Kanton einkaufen. Aus den organisatorischen und betrieblichen Vereinfachungen sollen Einsparungen von bis zu 1,3 Millionen Franken pro Jahr möglich werden. Davon profitieren beide Partner.

Zudem kann die Stadt ihre fünf Werkhöfe an teilweise bester Lage aufheben. Die Gebäude hätten demnächst für viel Geld saniert werden müssen. Die frei werdenden Flächen sollen für den Wohnungsbau genutzt werden. Besonders attraktiv ist das beim Gaswerkareal der Städtischen Werke direkt am Rheinufer.

Neuer Werkhof für 19 Millionen

Der Schaffhauser Tiefbau wird im Gewerbegebiet Schweizersbild am Stadtrand konzentriert. Hier soll für 19 Millionen Franken auch der neue Werkhof der Stadt Schaffhausen entstehen. Auch der Kanton muss im Schweizersbild 9 Millionen Franken investieren, was sich aber lohne. Die Zusammenlegung soll in vier Jahren vollzogen sein.