Schaffhausen überdenkt seine Wohnbaupolitik

Der Schaffhauser Stadtrat zieht seine Lehren aus der Abstimmungs-Schlappe vom 9.Juni. Man werde bei der Bauplanung in Zukunft vermehrt auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen, verspricht Stadtpräsident Thomas Feurer.

Will neue Überbauungen künftig sensibler aufgleisen: Schaffhausens Stadtpräsident Thomas Feurer mit Gattin.

Bildlegende: Will neue Überbauungen künftig sensibler aufgleisen: Schaffhausens Stadtpräsident Thomas Feurer mit Gattin. Keystone

Nach dem Nein der Schaffhauser Bevölkerung zum Verkauf des Hohberg-Areals ist die Regierung über die Bücher gegangen. Fazit von Stadtpräsident Thomas Feurer (Ökoliberale): «Wir müssen anerkennen, dass es in der Bevölkerung grosse Ängste und Vorbehalte gegenüber neuen Überbauungen gibt», sagt er gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Das Gespräch mit der Bevölkerung suchen

Feurer verspricht, man werde fortan sensibler mit dem Thema umgehen. So will die Stadt Schaffhausen frühzeitig auf Anwohner und Quartiervereine zugehen, wenn es um neue Bauprojekte geht. Ausserdem will er bei allen städtischen Grundstücken genau prüfen, ob sie sich für einen Verkauf eignen oder nicht. Und er will in Zukunft mehr günstigen Wohnraum schaffen. An seiner Strategie, weiterhin auch in der Stadt für neue Wohnungen und Gewerberäume zu sorgen, will der Schaffhauser Stadtrat festhalten.