Schaffhauser FDP will zurück ins Bundeshaus

Seit zwei Jahren ist die FDP des Kantons Schaffhausen nicht mehr in der nationalen Politik vertreten. Dies soll sich bei den nächsten Wahlen 2015 ändern. Dann will die FDP mit mindestens einer Person für den National- oder Ständerat antreten.

«Wieder nach Bern!» war einer der Themenschwerpunkte am Schaffhauser FDP-Parteitag am Samstag. Seit der Parteilose Thomas Minder 2011 die Nachfolge des zurückgetretenen FDP-Ständerats Peter Briner antrat, spielen die Schaffhauser Freisinnigen im Bundeshaus keine Rolle mehr.

Kandidatensuche gestartet

Die Partei ist entschlossen, dies bei den nationalen Wahlen 2015 zu ändern. Gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» erklärt FDP-Präsident Harald Jenny: «Wir werden sicher mit einem Kandidaten antreten.» Es sei aber noch nicht entschieden, ob für den National- oder den Ständerat.

Aufgabe der Partei sei es nun, in den nächsten zwei Jahren geeignete Kandidaten zu finden und diese zu bekannten Persönlichkeiten aufzubauen. Angst vor einer erneuten Niederlage hat Jenny nicht: «Wer antritt muss auch damit rechnen, zu verlieren. Aber wir haben gute Chancen.»