Schaffhauser Spitäler verkleinern Leitungsgremium

Statt aus elf Mitgliedern besteht die Spitalleitung neu nur noch aus vier Leuten. Dadurch sollen das Kantonsspital Schaffhausen und das Psychiatriezentrum effizienter und schneller werden.

Bisher waren alle Abteilungen in der Spitalleitung vertreten. Neu sollen es nur noch vier Abteilungen sein. Im stark umkämpften Gesundheitsmarkt seien schlanke Strukturen wichtig, erklärte Spitaldirektor Hanspeter Meister: «Je grösser ein Leitungsgremium ist, desto länger dauert alles. Wir wollen unsere Energie lieber für die Patientinnen und Patienten aufwenden.»

Meister rechnet nicht mit Widerstand gegen die Neuorganisation. Eine schlanke Führung bedeute ja normalerweise, dass den unteren Stufen mehr Kompetenzen gegeben würden.