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Zürich Schaffhausen Schaffhauser Stadtrat will 2000-Watt Gesellschaft

Die Stadt Schaffhausen plant die Energiewende: Der Schaffhauser Stadtrat will aus der Atomenergie aus- und auf erneuerbare Energien umsteigen. Ausserdem sollen die Schaffhauserinnen und Schaffhauser bis 2080 nur noch 2000 Watt Energie pro Jahr verbrauchen.

Ein gelbes Poster mit Atomsymbol auf dem einem Felsen am Rheinfall.
Legende: Atom wohin? fragte 2003 Greenpeace. Weg von Atomstrom sagt jetzt der Schaffhause Stadtrat. Keystone

Energieeffizient und erneuerbare Energien. So heissen die Zauberworte des Schaffhauser Stadtrates in seiner Vorlage zur Energie- und Klimaschutzpolitik. Die Stadt will den Bau von Solarstromanlagen fördern, Wasserstromzertifikate kaufen und gerade bei den eigenen Liegenschaften die Energieeffizienz verbessern.

So will der Stadtrat aus der Atomenergie aussteigen. Ausserdem soll die Stadt Schaffhausen bis 2080 zur 2000-Watt-Gesellschaft werden.

Energie-Ziele kosten

1,3 Millionen Franken soll die Energiewende in Schaffhausen jährlich kosten, davon rund eine Million für die Förderprogramme. Hinzu kämen zwei bis vier Millionen Franken pro Jahr für den Unterhalt der städtischen Liegenschaften.

Die Energiestrategie des Stadtrates geht nun ins Parlament. Weil das Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft laut Stadtrat zudem in die Schaffhauser Stadtverfassung geschrieben werden soll, hätte die Stimmbevölkerung dann das letzte Wort.

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