Schlieremer Konkurrenz fürs Hallenstadion?

Schlieren plant ein Kultur- und Kongresszentrum für bis zu 6000 Personen. Fürs Hallenstadion ist dies nach dem angekündigten Auszug des ZSC nach Altstetten eine weitere Herausforderung. Konkurrenz befürchtet man allerdings nicht.

Hallenstadion in der Nacht.

Bildlegende: Das Hallenstadion fühlt sich von den Schlieremer Eventhalle-Plänen nicht bedrängt. zvg

Überrascht ist Felix Frei, der Direktor des Zürcher Hallenstadions nicht über die Schlieremer Pläne. Es gebe immer wieder solche Projekte, zwischen einer Halle mit 3000 Personen und dem Hallenstadion gebe es nämlich keine Zwischenvariante. Das Hallenstadion biete darum auch eine «Club Variante» für etwa 3000 bis 5500 Personen an.

Trotzdem fürchte er die Konkurrenz aus Schlieren nicht, sagt Felix Frei gegenüber dem «Regionaljournal»: «Die Künstler mit Reputation, die ins Hallenstadion gehen, werden auch in Zukunft immer ins Hallenstadion kommen. Von der Aura und von den Emotionen her dürfte es für andere Hallen schwierig werden, ans Hallenstadion heranzukommen.»

Ausserdem sieht Frei die Chance, das Eishockey zu verlieren immer noch bei rund 50 Prozent. Das stehe noch völlig in den Sternen.