Schlussspurt im Kampf um den letzten Schaffhauser Stadtratssitz

Am 26. Oktober entscheidet sich, wer den letzten freien Sitz in der Schaffhauser Stadtregierung erobern kann. Favorit ist der SVP-Kandidat Daniel Preisig, der im ersten Wahlgang am meisten Stimmen geholt hat. Seine Konkurrentin, SP-Kandidatin Katrin Huber Ott, hofft auf Stimmen aus der Mitte.

Im Schlussspurt des Wahlkampfes ziehen die beiden Kandidierenden alle Register. Daniel Preisig hat für die zweite Runde neue Plakate drucken lassen und wirbt mit dem Slogan «Mitenand für Schaffhuse».

Damit will er nicht nur im eigenen Lager punkten, sondern er zielt damit auf die Wählerschaft aus der Mitte. «Der respektvolle Umgang miteinander ist für den zweiten Wahlgang das Schlüsselkriterium geworden», ist er überzeugt.

Hoffen auf den Frauenbonus

Auch seine Kontrahentin, SP-Kandidatin Katrin Huber Ott, hofft auf Stimmen aus der Mitte. Und sie spielt die Frauenkarte: «Der Stadtrat ist ein Männergremium, und es ist höchste Zeit, dass dort eine Frau einzieht.» Und auch die Anliegen der Familie verdienen eine Stimme mehr in der Schaffhauser Stadtregierung, findet sie. Ihr Slogan für den zweiten Wahlgang: «Jetzt erst recht!»