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Zürich Schaffhausen Schneller zu mehr Lebensqualität an der Rosengartenstrasse

Die Verkehrsachse durch die Stadt Zürich spaltet das Quartier und die politischen Parteien. Nun haben sich Stadt und Kanton auf eine doppelte Entlastung geeinigt: bis 2032 sollen ein Autotunnel und ein Tram die Anwohner endlich entlasten. Bis dahin bleibt die Stadt aber nicht untätig.

Kolonnenverkehr an einem gewöhnlichen Tag an der Rosengartenstrasse
Legende: Autos ohne Ende: das wird sich so schnell an der Rosengartenstrasse nicht ändern. Keystone

Mit drei Sofortmassnahmen will die zuständige Stadträtin Ruth Genner die Quartierbewohner schon vor 2032 punktuell entlasten. So sollen entlang der Rosengartenstrasse bis 2018 zusätzliche Lärmschutzwände und schalldichte Fenster eingebaut werden.

Umstrittene Fussgängerstreifen

Dank einer besseren Ampelsteuerung sollen zudem die Busse flüssiger verkehren. Drittens möchte der Stadtrat zwei Fussgängerstreifen quer über die Rosengartenstrasse führen. Dies ist umstritten: das kantonale Amt für Verkehr beurteilte die Fussgängerstreifen als nicht machbar, weil sie die Sicherheit gefährden würden. Der endgültige Entscheid liegt allerdings beim Regierungsrat.

Die Zürcher Stadträtin Ruth Genner hält deshalb weiterhin an der Idee fest. Sie hofft, noch in diesem Jahr einen Entscheid dazu bekannt geben zu können, wie sie dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» sagte.

1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Steiner, ZH
    Drei Fussgängerstreifen auf der Rosengartenstrasse. Eine Idee direkt aus Seldwyla. Die Stadt Zürich tut immer ihr Bestes, den Verkehr durch Erlahmung zu verbrämen. Seit Jahren ist eine Baustelle (Auch wenn es wie am Milchbuck seit Jahren nicht vorwärtsgeht) Pflicht in dieser Einfallachse. Nun werden bereits wieder neue Baustellen am Rosengarten ausgezeichnet, kaum ist die Hardbrücke saniert. Dass dies zu mehr Luftbelastung führt, ist im Kampf gegen den Klassenfeind egal.
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