Schnipseln und schnetzeln statt snöben und schlitteln

Skiferien können und wollen sich längst nicht alle Eltern leisten. In den Zürcher Gemeinschaftszentren gibt es für die Daheimgebliebenen aber viel Abwechslung, zudem noch pädadogisch wertvolle: In Zürich-Affoltern wird zum Beispiel am Morgen ein frischer Fruchtsalat kreiert.

Bastelnde Kinder im Gemeinschaftszentrum in Zürich-Affoltern.

Bildlegende: Kochen und basteln statt ski fahren: Das Alternativprogramm in den Gemeinschaftszentren gefällt den Kindern. zvg

Ein Dutzend Kinder steht im GZ Affoltern in der Küche und schnipselt. Kiwis, Bananen und Birnen. Jedes wie es will, jedes wie es kann. «Wenn die Kinder so begeistert mitmachen, braucht es nur ein wenig Organisation» meint die Kursleiterin Monika Pellet, die lachend mitten im Trubel steht. Immer wieder muss sie ein Ei aufschlagen oder Corn Flakes nachschütten, denn es gibt Chicken Nuggets. Dazu Reis und zum Dessert einen selbstgemachten Fruchtsalat. «So erfahren die Kinder, dass nicht alles aus der Dose kommt und viel Arbeit dahinter steckt».

Besuch im Brockenhaus

Während die eine Hälfte der Kinder in der Küche schnetzelt und schnipselt, bastelt die andere Hälfte im grossen Gemeinschaftsraum. «Wir machen Tischdekorationen aus Recyclingmaterial» erzählt die Kursleiterin Catherine Jeanneret. Und damit die Kinder überhaupt wissen, wie viel Abfall wir produzieren und was damit passiert, haben sie am ersten Kurstag bereits ein Brockenhaus und die Kehrichtverbrennung Hagenholz besucht. Der pädagogische Ansatz steht in dieser Woche aber nicht im Vordergrund. Die Kinder sollen vor allem Spass haben und gut betreut sein.

Der Kurs wird nächste Woche noch einmal durchgeführt. Im GZ Affoltern ab dem 18. Februar täglich von 10.00 – 16.00.

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