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Zürich Schaffhausen Schüler und Social Media: Wo Chancen und Gefahren liegen

Facebook, Blogs, Twitter: Das Internet bietet eine Fülle von Möglichkeiten, um sich mitzuteilen. Das hat Vorteile, birgt aber auch Gefahren, wie das sogenannte Cyber-Mobbing. In einem Leitfaden gibt ein Gymnasiallehrer nun Tipps für den richtigen Umgang mit den neuen Medien.

Hat einen Social-Media-Leitfaden verfasst: Philippe Wampfler
Legende: Hat einen Social-Media-Leitfaden verfasst: Philippe Wampfler SRF

Unter den Social Media hat Facebook bei Schülerinnen und Schülern wohl den höchsten Stellenwert. Für den Gymnasiallehrer Philippe Wampfler, der Deutsch und Philosophie unterrichtet, bietet diese Plattform eine gute Gelegenheit, um sich sprachlich klar auszudrücken. Oder auch, um zum Beispiel die Arbeit der Schule einer breiteren Öffentlichkeit näherzubringen.

Nicht im Internet zurückschlagen, Profil löschen

Eines der grossen Probleme ist das sogenannte Cyber-Mobbing. Wenn Schüler von anderen Schülern im Internet systematisch beleidigt werden, mit verletzenden Kommentaren oder bösen Bildmontagen. «Das Wichtigste ist, dass die Betroffenen nicht im Internet zurückschlagen, denn damit machen sie das Problem nur noch schlimmer», rät Wampfler. Sinnvoller sei es, rasch den Rat von Eltern, Lehrern oder sogar der Polizei zu suchen und allenfalls sein Profil zu löschen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Markus Müller, Fällanden
    Ein schlagkräftiges Instrument sind Rückfragen: In der Schule/auf Facebook: "Alle sagen Du seiest...!" -Wieviele, bitte ganz genau, sind alle? -Sagt das X. auch? -Kann ich bei X. kurz nachfragen gehen? Was wenn X. verneint? -Haben die denn alle Hemmungen, damit direkt zu mir zu kommen? Musstest du ALLE fragen, bis Du es geglaubt hast? Mit solchen Rückfragen wird i.d. Regel nicht gerechnet was die Cybermobber aus dem Konzept bringen kann.
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