«Schweizer Männer sind gar nicht so scheu»

Wie findet man in Zürich die grosse Liebe? Auf ihrer Reise durch die Schweiz will die 26-jährige Norwegerin Annika Bohnenblust auch dieser Frage nachgehen. In der Stadt Zürich trifft sie Menschen auf der Suche nach Liebe und solche, die den Suchenden dabei helfen.

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Sind die Schweizer wirklich so verklemmt?

9:38 min, aus Schweiz aktuell vom 22.4.2015

In einer Stadt wie Zürich ist es nicht immer einfach, jemanden näher kennen zu lernen. Annika entscheidet sich deshalb für Speed Dating. Männer und Frauen sitzen sich hier jeweils nur gerade fünf Minuten gegenüber. Diese Zeit muss reichen, um zu entscheiden, ob man sich wieder sehen möchte oder nicht.

Mit ihrer offenen Art überrascht Annika die männlichen Teilnehmer. Aber auch Sie zieht ein Fazit, mit dem sie so nicht gerechnet hatte. «So lustig! Ich bin von den Schweizer Männern positiv überrascht. Zwar waren ein paar von ihnen etwas scheu, aber alle waren sie sehr nett,» meint Annika. Zwei Namen habe sie sich aufgeschrieben, die grosse Liebe sei aber nicht dabei gewesen.

Verklemmt und experimentierfreudig = «Heimlifeiss»

Auf Ihrer Entdeckungsreise, welche sie bei „Schweiz aktuell“ unter dem Titel «Hei Sveits» unternimmt, besucht Annika auch die Sexboxen am Stadtrand von Zürich. Von diesen hatte sie bereits gehört: «Ich habe davon in den Norwegischen Medien erfahren.» Erfahren hat Annika auch, wie die Schweizer in Sachen Sex ticken.

Das hat ihr die Blick-Sexberaterin Caroline Fux verraten. Schweizerinnen und Schweizer seien schon etwas verklemmt, aber nur nach aussen. Nach innen seien sie durchaus experimentierfreudig. «Heimlifeiss» nennt es Caroline Fux, und Annika freut sich über den neuen Begriff in ihrem schweizerdeutschen Wortschatz.

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