Selbst gebastelte Bombe: Nun ermittelt der Staatsanwalt

Auf einem Firmenareal in Zürich-Seebach wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Die Polizei spricht von Hinweisen auf eine äusserst gefährliche, selbst gebastelte Bombe. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

Karte des gesperrten Gebiets

Bildlegende: Die Polizei sperrte die Neubrunnen-, Eggbühl-, Birch- und Rickenstrasse. map.search.ch

Kurz nach 11 Uhr am Mittwochmorgen erhielt die Stadtpolizei Zürich eine Meldung, dass auf einem Industriegelände in Zürich Seebach verdächtige Gegenstände gefunden wurde. Das Gebiet wurde grossräumig abgesperrt, mehrere Gebäude wurden evakuiert, die Strassen gesperrt.

Inzwischen hätten die Spezialisten des wissenschaftlichen Forschungsdienstes die Gegenstände unschädlich gemacht, sagt Polizeisprecher Michael Wirz. «Erste Ermittlungen deuten auf sogenannte unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV), also äusserst gefährliche, selbst hergestellte Sprengsätze hin.»

Wer die Bombe deponiert hat, ist noch immer noch unklar. Nach mehr als fünf Stunden Sperrung konnten die Strassen wieder geöffnet und das Gebiet wieder freigegeben werden.