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Senior erschiesst Ehefrau Familiendrama im Spital Affoltern

In Affoltern am Albis hat ein 83-Jähriger seine gleichaltrige Ehefrau erschossen. Danach richtete er sich selbst.

Spialbett in Spitalzimmer
Legende: Wie gelangt man ungesehen in ein Spitalzimmer? Die Polizei muss klären. (Symbolbild) Keystone

Pfleger des Spitals Affoltern hätten kurz nach Mitternacht im Zimmer der Patientin Schüsse gehört, teilte die Kantonspolizei Zürich mit. Das Pflegepersonal fand daraufhin die Frau mit einer Schussverletzung im Bett liegend. Am Boden daneben lag – ebenfalls mit einer Schussverletzung – ihr Ehemann.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann zuerst auf seine Frau und dann auf sich selbst geschossen hat. Das Motiv und der genaue Sachverhalt werden nun von der Kantonspolizei Zürich, der Staatsanwaltschaft und dem Forensischen Institut Zürich untersucht.

Wie kam der Ehemann nachts ins Krankenzimmer?

Wie lange die Frau bereits im Spital lag und in welcher gesundheitlicher Verfassung sie sich befand, gibt die Polizei «mit Rücksicht auf den Persönlichkeitsschutz» nicht bekannt. Ebenfalls teilt sie nicht mit, wie der Mann mitten in der Nacht ins Zimmer seiner Ehefrau kam.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Solange wir kein anwendbares Gesetz haben, mit dem man schwerkranke und aussichtslose Zukunftsaussichten bei so alten Menschen mit einem Exit-Verfahren helfen könnte, werden solche Tragödien zunehmen! Ein solcher gemeinsamer Abschied zweier Eheleute, in einem Spital, ist eine unwürdige und im 21. Jahrhundert eine kaum zu goutierende "Lösung"! Da müsste man nun auch die "Schuldigen" einer solchen Tragödie ausfindig machen und ein Gerichtsverfahren einleiten, um solche Fälle künftig zu verhindern!
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  • Kommentar von Olivier Wetli ("nicht von dieser Welt")
    Ja, wirklich eine Tragödie, so oder so. Menschliche Hilfe zu Tötungen und Selbsttötung ist, egal ob mit Gewalt oder sanft, immer Gewalt gegen den Stifter und Urquell des Lebens, Gott. Es ist der "Hochmut des Lebens" der in die Welt gekommen ist, der zu solchem anstiftet. PS: Sich Eintritt in einen Spital zu verschaffen ist kinderleicht, jederzeit. Was wirklich geschah werden die Ermittlungen zeigen.
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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Wenn ein Patient zB komplet dement ist, kann es eine Tragoedie sein.. ihm nicht helfen zu koennen.. dann kommen schon Geanken auf, dem geliebten Partner zu helfen und dann selber den Abschied zu nehmen... heisst, die Qualen koennen beim pflegenden Partner sein!
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