Sensirion: Der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus

Sie sind gerade mal so gross wie Stecknadelköpfe und verleihen Autos oder Smartphones neue Sinne: Die Mikrosensoren der Firma Sensirion aus Stäfa. Die Firma ist gerade mal 15 Jahre alt, gehört aber auf dem Gebiet der Mikrosensorik bereits zu den Weltmarktführern.

Zusammen mit einem Studienkollegen gründete Felix Meyer 1998 die Sensirion als ETH-Spin-Off. Heute beschäftigt die Firma 500 Mitarbeiter.

Das Gebäude der Firma Sensorion in Stäfa.

Bildlegende: Die Sensirion in Stäfa machte letztes Jahr einen Umsatz von 87 Mio Franken. Dieses Jahr sollen es 150 Mio. sein. zvg

Die Technologie, welche Sensirion produziert, steuert die Lüftungen von Häusern oder Auto-Klimaanlagen. Die Mikro-Chips stecken aber auch in Beatmungs-Geräten von Spitälern oder in Smartphones. Die Sensoren messen, wie warm es ist, oder wie hoch die Luftfeuchtigkeit. Damit ist Sensirion viel weiter als ihre Konkurrenz.

Den Durchbruch erreichte die Firma mit den weltweit kleinsten Temperatur- und Feuchtigkeits-Sensoren: Waren diese vor 15 Jahren noch doppelt so gross wie ein Finger, sind sie inzwischen auf 2 x 2 Millimeter geschrumpft.

Zurzeit entwickelt die Sensirion ausserdem Sensoren, die einst besser riechen können sollen als die menschliche Nase. Diese «elektronische Nase» soll zum Beispiel in der Lage sein, die Luftqualität zu überprüfen.