Siblingen: Der neue Randenturm begeistert

Sechs Jahre musste die Siblinger Bevölkerung auf einen neuen Randenturm warten, nachdem ein erstes Projekt vor Gericht gescheitert war. Am Samstag konnte sie den neuen Turm nun einweihen. Er ist aus Holz, 19 Meter hoch und - anders als befürchtet - nicht zu klein für einen Rundblick übers Klettgau.

Aussicht vom neuen Randenturm im Schaffhausischen Siblingen.

Bildlegende: Vom neuen Randenturm im Schaffhausischen Siblingen sieht man weit übers Klettgau. Cornelia Wolf, Schaffhauser Architekturforum

Gemeindepräsident und Chef der IG Randenturm Hans-Peter Gächter war vom Ansturm der Bevölkerung nicht überrascht. «Das Interesse war schon während dem Bau sehr gross», meinte er gegenüber dem «Regionaljournal».

Der neue Turm ist gross genug

Der 19 Meter hohe Turm mit dem Namen «Chläggiblick» wurde von jungen Holzbau-Ingenieuren gebaut und hat rund eine halbe Million Franken gekostet. Es ist ein Holzturm in Form eines Baumes, der nach oben breiter wird. Spiralförmig angebrachte Treppen führen auf die Plattform.

Anders als befürchtet, ist der Turm hoch genug um über die Bäume hinweg ins Klettgau zu sehen: «Der Turm ragt etwa sieben bis acht Meter über die Bäume heraus.» Auch wenn die Bäume wachsen, sehe man noch viele Jahre über sie hinaus, zerstreut Hans-Peter Gächter allfällige Befürchtungen.

Ein erstes Projekt aus dem Jahr 2008 wurde vom Natur- und Heimatschutz kritisiert und vom Schaffhauser Obergericht Ende 2011 abgelehnt. Der Turm passe nicht in die Landschaft, fanden die Richter.

(Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)