Digital und interaktiv So sieht die Zukunft der Vorlesung an der Universität Zürich aus

Zugverbindungen suchen, Musik hören, Kleider kaufen: Immer mehr Zürcherinnen und Zürcher benutzen dafür eine App auf dem Handy. Die Zukunft ist digital - und diesem Umstand will die Universität Zürich Rechnung tragen. Die Vorlesung soll moderner und interaktiver werden.

Die Studentinnen und Studenten der Universität Zürich sollen sich mehr an der Vorlesung beteiligen können. Still sitzen und zuhören: Vergangenheit. Die Zukunft des Unterrichts ist digital und interaktiv. Deshalb versucht die Universität derzeit mit verschiedenen Methoden, diese Umstellung zu bewerkstelligen.

Die Zukunft an der Uni Zürich: zwei Beispiele

App «Klicker»
«Klicker» ist eine App, mit der Professorinnen und Professoren überprüfen können, ob die Studierenden den Lerninhalt verstanden haben. Die Studentinnen und Studenten erhalten Antworten auf Fragestellungen, können Lösungen diskutieren und mit den Dozierenden in Kontakt treten. Mit der App soll der Unterricht interaktiver gestaltet werden.
Gamifiziertes E-Tool für biomedizinische EthikEs handelt sich hierbei um eine Online-Plattform mit abrufbaren Lerninhalten und Übungen für das Selbststudium in der medizinischen Fakultät. Mit der App können auch Lerninhalte ausgetauscht werden. Die Studierenden verfügen mit dem E-Tool über eine Online-Plattform, auf der während des Studiums die Inhalte der biomedizinischen Ethik verfügbar sind – so, wie sie im ersten Studienjahr unterrichtet und im dritten Studienjahr wiederholt und angewendet werden.

Voraussetzung dafür, dass die Vorlesung interaktiver und morderner wird, ist auch die Bereitschaft der Dozierenden. Die Universität Zürich empfiehlt ihren Professorinen und Professoren deshalb, neue Methoden auszutesten.