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Zürich Schaffhausen St. Galler «Bratwöörscht»: mit der Polizeieskorte zum Lindenhof

Appetit auf die Wurst: Der Gastkanton St. Gallen rechnet mit 15'000 Bratwürsten, welche die Zürcherinnen und Zürcher während des Sechseläuten vertilgen werden. Wegen des Kinderumzuges mussten sie am Sonntag bereits mit Polizeieskorte angeliefert werden. Und der Senf steht extra weit weg.

«Eine Bratwurst am Morgen? Das muss sein, sonst sind sie ja alle schon gegessen», sagt eine Besucherin am Montagmorgen auf dem Lindenhof. Zu früher Stunde sind es vor allem die Heimweh-Ostschweizer, die sich eine Wurst gönnen.

Doch Metzger Guido Brändli rechnet damit, dass Ende Sechseläuten 15'000 Würste verzehrt sind. Und weil die St. Galler beim Sechseläuten nur zu Besuch sind, haben sie am Sonntag auch nicht mit dem Kinderumzug gerechnet. «Weil es Stau gab, mussten wir die Bratwürste mit der Polizeieskorte holen», sagt der Verkäufer im Degustier-Zelt.

Natürlich gibt es auf den Lindenhof für ganz renitente Zürcher auch Senf. «Es tut mir zwar in der Seele weh, aber wir haben Senf», sagt Guido Brändli. Er stehe aber extra etwas weiter weg vom Grill. Überzeugungsarbeit brauche eben seine Zeit.

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