Stadt Winterthur macht weiter mit der Budgetdebatte

Das Winterthurer Stadtparlament setzt am Montagabend seine Budgetdebatte fort. Viel zu reden geben dürfte vor allem die vom Stadtrat beantragte Steuererhöhung von 122 auf 127 Prozent. Von den Bürgerlichen dürften zudem weitere Sparanträge eingereicht werden.

Raatssaal in Winterthur

Bildlegende: Und wieder müssen sie lange sitzen: Die Winterthurer Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. SRF

Die Sitzung wird voraussichtlich bis spät in die Nacht dauern. In der ersten Budget-Sitzung vom vergangenen Montag wurden erst ein Dutzend von insgesamt 65 Spar-Anträgen diskutiert.

Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte haben am heutigen Montag somit noch viel zu bereden. Vorsichtshalber hat die Ratspräsidentin bereits einen dritten Sitzungstermin nächste Woche reserviert. Viel zu reden geben dürfte vor allem die vom Stadtrat beantragte Steuererhöhung von 122 auf 127 Prozent.

Sofern die Sparallianz, bestehend aus SVP, FDP, CVP, GLP und der Piratenpartei, auch bei der heutigen Sitzung geschlossen auftritt, dürfte die Erhöhung aber kaum Chancen haben. Insgesamt muss die Stadt 62 Millionen Franken einsparen beziehungsweise mehr einnehmen. Der Stadtrat will 13 Millionen davon mit einer Steuererhöhung in die Stadtkasse fliessen lassen. Die Sparallianz hingegen will dieses Geld lieber mit weiteren Sparmassnahmen generieren.

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