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Lohngleichheit Mann/Frau Stadt Zürich diskriminiert ihr Personal kaum

Frauen in der Zürcher Stadtverwaltung verdienen zwar rund zehn Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Der nicht erklärbare, also diskriminierende Anteil ist aber sehr klein.

Frauen mit Fahnen und Transparent "Lohngleichheit erst 2079? Spinnt's euch?"
Legende: So lange müssen die Stadtzürcher Angestellten nicht warten: Demo der Gewerkschaftsfrauen 2013. Keystone

In Zürichs Verwaltung verdienen Frauen im Durchschnitt 10,6 Prozent weniger als Männer. 10 Prozent dieses Lohnunterschieds sind mit Faktoren wie berufliche Stellung, Anzahl Dienstjahre, Ausbildungsniveau oder Berufserfahrung erklärbar. 0,6 Prozent des Lohnunterschieds sind nicht erklärbar und können somit als diskriminierend betrachtet werden.

Stadt Zürich ist «gut unterwegs»

Schweizweit beträgt dieser nicht erklärbare Lohnunterschied derzeit 7,4 Prozent. Mit nur 0,6 Prozent sei die Stadt Zürich als Arbeitgeberin also «gut unterwegs», wie der Stadrat betont. Um die Lohngleichheit weiterhin sicherzustellen, werde die Stadt Zürich die entsprechenden Zahlen in den kommenden Jahren erneut überprüfen.

Die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann ist ein Ziel des städtischen Gleichstellungsplans 2014-2018. Vor einem Jahr unterzeichnete Zürich zudem die nationale Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
    "Der nicht erklärbare, also diskriminierende Anteil ist aber sehr klein." nur weil man für einen bestimmten Anteil der Differenz keine Erklärung hat ist das noch lange nicht Diskriminierung. In der Realität hat man einfach nicht weiter nach Erklärungen gesucht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen