Stadt Zürich lehnt im zweiten Sommer mehr Partybewilligungen ab

Die Nachfrage nach unkomplizierten Bewilligungen für Jugendliche ist gross. Plätze dafür gibt es aber nicht unendlich. Weil sich die Anfragen zum Teil gegenseitig konkurrenzierten, konnte die Stadtpolizei Zürich 2013 ein gutes Dutzend geplante Freiluft-Partys nicht bewilligen.

Jugendliche feiern im Freien

Bildlegende: Feiern unter freiem Himmel: die unkomplizierten Bewilligungen für Jugendliche bewähren sich. Keystone

Jugendliche sollen unkompliziert eine Bewilligung für eine Freiluft-Party in der Stadt Zürich bekommen. Mit dieser Neuerung kam die Stadt dem jungen Partyvolk 2012 entgegen. Nach dem zweiten Sommer mit diesen Spezialbewilligungen zeigt sich: Die Anzahl Anfragen ist in etwa gleich geblieben. 2012 waren es rund 30 Partys, 2013 erhielten bisher 22 jugendliche Veranstalter eine Bewilligung.

Die Polizei musste allerdings mehr Anfragen ablehnen als im ersten Jahr. Der Grund dafür: Die Jugendlichen konkurrenzieren sich gegenseitig. Es gibt mehr Anfragen als Plätze für Partys zur Verfügung stehen, wie Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» sagt. Während im ersten Jahr bloss drei Partys nicht bewilligt wurden, sei es 2013 ein gutes Dutzend gewesen.

Die Stadt Zürich zieht dennoch eine positive Bilanz. Es zeige sich, dass genau diese unkomplizierten Bewilligungen für Junge gefehlt hätten.