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Zürich Schaffhausen Stadt Zürich setzt auf unterirdischen Gütertransport

In einem unterirdischen Tunnel sollen Waren quer unter der ganzen Schweiz hindurch transportiert werden. Die erste Teilstrecke ist vom Autobahnkreuz Härkingen nach Zürich geplant und soll 2030 betriebsbereit sein.

grafik cargo sous terrain
Legende: Futuristisches unterirdisches Transportsystem: Stadt Zürich an vorderster Front dabei. zvg cargo sous terrain

Es tönt nach Science Fiction – soll aber Realität werden: Das Projekt «Cargo sous terrain» will den Gütertransport in einen unterirdischen Tunnel verlegen. Dort – so der Plan – sollen die Container immer gleich schnell mit 30km/h vorwärtsrollen.

Bereits 2030 soll die erste Teilstrecke von Härkingen nach Zürich fertig gebaut sein. Allein für diese Etappe rechnen die Initianten (darunter grosse Firmen wie Migros oder Swisscom) mit Kosten von rund 3,5 Milliarden Franken.

Grosse Hoffnungen in der Stadt Zürich

Die Stadt Zürich setzt darauf, dass die Feinverteilung in der Stadt mit leisen Elektrofahrzeugen und irgendwann sogar mit fahrerlosen Fahrzeugen stattfindet. So könnte der Transport auch während der Nacht auf leeren Strassen abgewickelt werden. «Das hätte einen riesengrossen Entlastungs-Effekt für die Strassen - und natürlich für die Menschen», erklärt Stadtrat Filippo Leutenegger das Engagement der Stadt Zürich.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
    Gute Idee von Zürich: Gegenfrage warum werden solche Systeme zwischen grossen Städten in dieser Welt mit grösserem Warentransport aufkommen noch nicht eingesetzt: Ich habe die Antwort weil es am Geld fehlt und der Rentabilität im Moment. An den Supergrünen Girod er könnte ja für mehrere 100 Millionen Aktien zeichnen.
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Gute Idee, aber auf der Zürcher Grafik natürlich ganz wichtig ist das Sünneli und das Blitzli auf dem Dach des Hubs. Das erweckt den perfiden Anschein, die dafür nötigen reisigen Strommengen könnten vor Ort produziert werden.
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