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Zürich Schaffhausen Stadt Zürich sieht kein Alternative zum Asylzentrum

Gute Idee, aber nicht umsetzbar - so beurteilt der Zürcher Sozialvorsteher Martin Waser den Vorschlag, anstatt eines Asylzentrums günstige Wohnungen und Wohnungen für Asylbewerber zu bauen. Die Stadt will das Asylzentrum nach 15 Jahren zurückbauen und so wieder Bauland zur Verfügung stellen.

Visualisierung von zwei Wohntürmen in Zürich-West anstelle des Asylzentrums
Legende: Die Alternative zum Asylzentrum: ein Wohnturm mit günstigen Wohnungen und einer mit Wohnungen für Asylbewerber. zvg

Die Zürcher Generalunternehmung Halter schlägt der Stadt Zürich eine Alternative zum geplanten Asylzentrum im Kreis 5 vor. Anstelle eines Containerdorfes soll es eine Überbauung geben mit über 300 günstigen Wohnungen. In dieser Überbauung soll auch Platz geschaffen werden für rund 500 Asylbewerber und - bewerberinnen.

Optimale Nutzung des Areals

Die Generalunternehmung befürchtet, dass das Containerdorf eine Abwertung des Quartiers bewirke. Das Projekt mit den zwei Wohntürmen sei eine städtebauliche Alternative. Die Überbauung des Duttweiler-Areals könnte sorgfältig geplant und das Areal optimal ausgenutzt werden.

Gute Idee - aber keine Alternative

Der Zürcher Sozialvorsteher Martin Waser findet den Vorschlag grundsätzlich gut. Er zeige, dass Wohnraum für Asylbewerber im Kreis 5 akzeptiert werden. Allerdings sieht Martin Waser keine Möglichkeit, dieses Projekt umzusezten. «Das Bundesasylzentrum ist bewusst auf 15 Jahre befristet, damit danach in Zürich-West nochmals gebaut werden kann», sagt Martin Waser. Mit dem Vorschlag der Halter-Generalunternehmung sei das nicht mehr möglich.

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