Stadtbus Winterthur rüstet auf

Der Winterthurer Busbetrieb bereitet sich auf verkehrsreichere Zeiten vor. Der nächsten S-Bahn-Ausbauetappe 2018 will man mit neuen Verbindungen und grösseren Fahrzeugen begegnen.

zwei aus Papier gebastelte Bus-Modelle auf einer Pressemappe von Stadtbus Winterthur

Bildlegende: Basteln am Busangebot: Winterthur macht sich für die Zukunft bereit. SRF

Bis 2030 soll der öffentliche Verkehr in Winterthur um 65 Prozent wachsen. Dies vor allem als Folge der vierten Teilergänzung der S-Bahn, die ab 2018 greifen wird. Stadtbus Winterthur hat deshalb für die kommenden 15 Jahre eine Ausbaustrategie entwickelt. Sie soll aufzeigen, wie sich der öffentliche Verkehr in der zweitgrössten Zürcher Stadt wirtschaftlich verträglich ausbauen lässt.

Gemäss dieser Strategie plant Stadtbus Winterthur ein dichteres Taktangebot, eine bessere Gestaltung des Liniennetzes und den Einsatz grösserer Fahrzeuge. Längerfristig sollen zudem zwei «Hochleistungskorridore» mit je zwei Hauptlinien durch die Stadt führen. Sie erlauben einen Dreiminutentakt, nach dem Vorbild einiger Zürcher Tramlinien. Zur neuen Winterthurer Busstrategie gehört auch die «Busquerung Grüze»: Mit ihr sollen die Winterthurer eine Umsteige-Alternative zu ihrem Hauptbahnhof erhalten.