Stahlgiesserei Schaffhausen: Veranstaltungshalle wird saniert

In die ehemalige Stahlgiesserei in Schaffhausen soll Leben einkehren: Die Modernisierung der bisher schon für einzelne Veranstaltungen genutzten Halle wird angepackt. Der Kanton beteiligt sich mit fast einer Million Franken aus dem sogenannten Generationenfonds an den Kosten.

Visualisierung der Veranstaltungshalle in der ehemaligen Stahlgiesserei.

Bildlegende: So soll es einmal aussehen in der ehemaligen Stahlgiesserei. zvg/Visualisierung

Der Schaffhauser Regierungsrat hat für die Sanierung der Veranstaltungshalle auf dem Areal der ehemaligen Stahlgiesserei 975'000 Franken aus dem Generationenfonds bewilligt. Die Halle soll in Zukunft unterteilbar sein und das ganze Jahr über genutzt werden; zum Beispiel auch für Kongresse.

Ursprünglich hatte der Kantonsrat maximal drei Millionen Franken bewilligt - geplant war damals aber zusätzlich eine Dreifachturnhalle auf dem Areal der Stahlgiesserei. Doch dann sagten die Stimmbeteiligten im März 2013 überraschend Nein zur Sporthalle. Deshalb überarbeiteten die Eigentümer die Pläne für die Veranstaltungshalle, die selbst nicht Teil der Abstimmung war.

Kanton erhält «einzigartige Halle»

Das heutige Projekt sieht vor, die Industriehalle ganzjährig nutzbar zu machen und die Infrastruktur zu modernisieren. Vor allem die Heizung, die sanitären Anlagen, die Lüftung und die technische Ausstattung müssen auf den neuesten Stand gebracht werden, was insgesamt rund 2,4 Millionen Franken kosten dürfte.

Der Kanton unterstützt die Sanierung, weil er damit «eine einzigartige Halle für Grossveranstaltungen wie Kongresse, Messen oder kulturelle Anlässe» erhalte, sagt Regierungsrat Reto Dubach gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Deshalb sei ein Beitrag auch in der jetzigen Höhe gerechtfertigt. In einem zweiten Schritt wollen die Eigentümer der Stahlgiesserei zwischen 300 und 400 private Wohnungen bauen. Dies aber komplett auf privater Basis.