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Steuern sei Dank Grosser Gewinn für Winterthur

  • Die Rechnung 2017 weist ein Plus von 56,5 Millionen Franken aus, bei einem Aufwand von 1,5 Milliarden Franken. Budgetiert hatte die Stadt eine rote Null.
  • Grund für das grosse Plus sind unter anderem höhere Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern.
  • Die Stadt erhielt mehr Geld von privaten Steuerzahlern, weniger von Firmen.
  • Zudem musste Winterthur weniger Geld auf die Seite legen für die Pensionskasse, weniger Zinsen zahlen und die Kosten für die Sozialhilfe war tiefer als geplant.
Ein Tisch mit vielen Akten
Legende: Die Angestellten der Stadt Winterthur hätten gut gearbeitet, lobt Finanzstadträtin Yvonne Beutler. Keystone

Zu Beginn ihrer Amtszeit musste Finanzvorsteherin Yvonne Beutler (SP) jeweils tiefrote Zahlen präsentieren. Diese Zeiten seien vorbei: «Ich bin sehr glücklich mit dieser Rechnung», sagt die Stadträtin. «Wir können stolz sein, was wir erreicht haben.» Die Stadt habe gute Arbeit geleistet. Die höheren Einnahmen bei der Grundstückgewinnsteuer erklärt Yvonne Beutler unter anderem damit, dass mehr Personal eingestellt wurde und so der Pendenzenberg abgebaut werden konnte.

Trotz der guten Zahlen gibt es aber auch Posten, die mehr gekostet oder weniger eingebracht haben als gedacht. Yvonne Beutler nennt Gewinne beim Verkauf von Grundstücken, die es nicht mehr in die Rechnung 2017 geschafft haben. Die Sonderschule führte zu Mehrkosten und die Stadt muss neuerdings aufgrund eines Gerichtsurteils das Verbrauchsmaterial in ihren Alters- und Pflegeheimen selber zahlen.

Was wir selbst beeinflussen können, haben wir im Griff.
Autor: Yvonne BeutlerFinanzstadträtin von Winterthur

Wo die Stadt selbst steuern könne, laufe es gut, lautet das Urteil von Yvonne Beutler. Anders bei Kosten, auf die sie keinen Einfluss habe - etwa bei der Sozialhilfe oder bei Mehrausgaben, die der Kanton auf die Gemeinden abwälze. Alles in allem glaubt Yvonne Beutler: «Die Stadt ist auf Kurs». Und sie auch wieder Schulden abbauen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
    2 % weniger Steuern zahlen in Winterthur ( Privatpersonen mit Lohnausweis ), dafür über 100 Millionen mehr einzahlen in die Städtische Pensionskasse in den nächsten Jahren, das passt bei mir nicht zusammen, bei mir gibt das insgesamt " Minus und nicht Plus auf die Dauer gesehen, man muss nur ein klein wenig von Finanzbuchhaltung kennen bei uns in der Schweiz.
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