Stoppunfälle: Die VBZ beugen mit Fahrtrainig für Senioren vor

In den Fahrzeugen der Zürcher Verkehrsbetriebe gibt es pro Jahr über 200 Verletzte: Passagiere, die bei einem Notstopp der Trams und Busse stürzen. Fast die Hälfte der Verletzen ist im Seniorenalter. Die VBZ wollen solchen Unfällen mit einem speziellen Training für ältere Menschen vorbeugen.

Es kommt immer wieder vor, dass ein Tram oder ein Bus im dichten Zürcher Stadtverkehr abrupt bremsen muss. Und dabei passiert es auch, dass Passagiere stürzen und sich verletzen. Im letzten Jahr zählten die Verkehrsbetriebe Zürich 213 Verletzte – gleich viele wie im Jahr zuvor.

Folgen nicht zu unterschätzen

Ältere Menschen sind von solchen Unfällen besonders betroffen. Fast die Hälfte der Verletzen ist über 70 Jahre alt. Und bei ihnen sind die Folgen oft gravierender als bei jüngeren Personen. Im Januar starb sogar eine 84-Jährige an den Folgen eines solchen Unfalls. Das Tram musste wegen eines aus einer Kolonne ausscherenden Autos abrupt bremsen.

Die VBZ richten deshalb ein besonderes Augenmerk auf die älteren Passagiere und bieten für sie spezielle Sicherheitstrainings an. Dabei erfahren die Teilnehmenden am eigenen Leib, wie sich ein Notstopp anfühl,t und sie bekommen Tipps zur Vermeidung von Stürzen.

(seib; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03 Uhr)