Strasse in Uster wird wegen Kulturlandinitiative neu geführt

Das etwa 21 Millionen Franken teure kantonale Strassenprojekt «Uster West» ist leicht angepasst worden. Mit der ursprünglichen Linienführung wäre ein Amphibienlaichgebiet abgetrennt worden.

Plan des Strassenprojekt «Uster West»

Bildlegende: Die neue Linienführung (gelb) des Strassenprojekts «Uster West» soll im Vergleich zur alten (violett) Vorteile bringen. zvg

Wenn der Rechtsweg nicht beschritten wird, kann im Sommer 2014 mit den Bauarbeiten für das Strassenprojekt «Uster West» begonnen werden. Die Bauarbeiten werden dann etwa zwei Jahre dauern. Der Stadtrat von Uster unterstützt laut Bauvorsteher Thomas Kübler (FDP) die neue Variante und hofft auf eine rasche Realisierung.

Mit dem Strassenprojekt soll das Stadtzentrum von Uster vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Vermieden werden könnten künftig die Rückstaus an zwei Bahnübergängen, die heute zur Rush-hour den Verkehr eines ganzen Stadtquartiers - inklusive Busbetrieb - stark beeinträchtigen.

Nicht mehr als Bauland eingezont

Der Kantonsrat hatte im Herbst 2012 dem Strassenprojekt deutlich zugestimmt. Aufgrund der Annahme der Kulturlandinitiative des Zürcher Stimmvolks ist es vom kantonalen Tiefbauamt überarbeitet worden. Der Anschluss der neuen Strasse an die Zubringerstrasse zur Autobahnausfahrt «Uster West» wurde in Richtung Stadtzentrum verlegt.

Die Neubaustrecke wird um 200 Meter kürzer. Die Leistungsfähigkeit leidet aber nicht unter den Verbesserungen für den Natur- und Landschaftsschutz.