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Strassenschlacht im Quartier Viele Fragezeichen nach Chaosnacht in Schwamendingen

Rund 200 Chaoten griffen an einer Party die Polizei an. Diese vermutet verschiedene Gruppierungen hinter den Krawallen.

Strasse in Flammen
Legende: Rund 200 Chaoten schlugen in Schwamendingen Fensterscheiben ein, versprayten Fassaden und zündeten Container an. Stadtpolizei Zürich
  • Rund 200 Chaoten haben in einem Wohnquartier in Schwamendingen gewütet.
  • Sie haben Barrikaden angezündet und die Polizei mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen.
  • Eine Person konnte festgenommen werden.

Zugespitzt hatte sich die Situation in der Nacht auf Sonntag. Die Polizei wurde von Anwohnern auf eine illegale Party am Tulpenweg aufmerksam gemacht. Als eine Patrouille der Stadtpolizei dort eintraf, wurde sie mit Steinen beworfen. Auf dem Gelände einer leerstehenden Liegenschaft hatten sich rund 200 Menschen versammelt. «Die Leute waren aggresiv, sie warfen Gegenstände auf die Polizei», sagt Judith Hödl von der Stadtpolizei Zürich.

Chaoten hinterliessen ihre Unterschrift

Die Polizei verhaftete eine Person, alle anderen konnten flüchten. Wer genau hinter den Krawallen steckt, ist noch unklar. Die Polizei vermutet aber, dass verschiedene Gruppierungen zusammenkamen. Sie entdeckte verschiedene «Tags» aus der Fussball- aber auch auch aus der linksautonomen Szene.

Adrian Oertli kennt sich in der linksautonomen Szene sehr gut aus. Er war selbst mal dabei, ist dann aber ausgestiegen. Er glaubt zu wissen, warum die Krawalle gerade jetzt wieder aufflammen. Weil die Medien wieder mehr über das Thema berichten.

Leute aus dem politischen Umfeld rechtfertigen Gewalt damit, dass nur wer Gewalt anwendet, von den Medien gehört wird.
Autor: Adrian OertliSzenekenner

Je mehr die Medien darüber berichten, desto mehr Gewalt gibt es auch, glaubt Adrian Oertli. Und trotzdem geht er nicht davon aus, dass jetzt allgemein mit mehr Gewalt zu rechnen ist. Er hofft, dass die Chaoten selbst zur Vernunft kommen.

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