Sulzer nach Spartenverkauf im Krebsgang

Der Winterthurer Sulzerkonzern hat nach der Umstrukturierung sein Halbjahresergebnis vorgelegt. Nach dem Verkauf der Oberflächenbeschichtungssparte Metco resultierte ein Umsatz von rund 1,5 Millarden Franken, wie Sulzer am Dienstag mitteilte - rund 4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2013.

Sulzer-CEO Klaus Stahlmann: Der Umsatz seines Unternehmens ist zurückgegangen.

Bildlegende: Sulzer-CEO Klaus Stahlmann: Der Umsatz seines Unternehmens ist zurückgegangen. Keystone

Bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe resultiert hingegen ein leichtes Plus von 1,2 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 10,4 Prozent auf rund 99 Millionen Franken zurück.

Nur noch drei Sparten

Der Verkauf der Beschichtungssparte Metco an OC Oerlikon war auf Mitte Jahr vollzogen worden, nachdem die Wettbewerbsbehörden grünes Licht gegeben hatten. Sulzer weist nun für das erste Halbjahr das Ergebnis für die drei verbliebenen Sparten aus: Pumps Equipment (Pumpen und Zubehör sowie Ersatzteile), Roating Equipments Services (Reparaturen für Turbinen und Generatoren) sowie Chemtech. Auf vergleichbarer Basis ging der Bestellungseingang um rund 9 Prozent auf zirka 1,6 Milliarden Franken zurück.

Der CEO ist zufrieden

Der Verkauf von Metco schlägt indes positiv zu Buche. Sulzer weist einen Nettogewinn von 420 Millionen Franken aus. Sulzer-CEO Klaus Stahlmann: «Wir befinden uns wegen des Verkaufs von Metco in einer Transformationsphase und rechneten deshalb mit einem eher schwierigen Jahr», sagt Stahlmann gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Unter diesem Umständen könne man mit den Halbjahreszahlen zufrieden sein. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es für die verbleibenden drei Sparten positive Wachstumsprognosen gebe.