Superblock: Der Winterthurer Stadtrat lud ein und Tausende kamen

Am Tag der offenen Tür im Superblock konnte sich die Bevölkerung von Winterthur ein Bild machen, wie die Stadtverwaltung arbeitet. Gegen 10'000 Personen nutzten die Gelegenheit, um mit der Verwaltung und dem Stadtrat von Winterthur auf Tuchfühlung zu gehen.

Stadtpräsident Michael Künzle neben dem Sitzungstisch des Stadtrates im Gespräch mit einer Besucherin

Bildlegende: Das Sitzungszimmer des Stadtrates, wo die Weichen für Winterthur gestellt werden, interessierte besonders. zvg

Der Superblock ist der neue Hauptsitz der Stadtverwaltung von Winterthur. Seit Ende Mai sind grosse Teile der Verwaltung in das neue Domizil umgezogen. So zum Beispiel die Einwohnerkontrolle, das Steueramt, die Sozialen Dienste, die Baupolizei, das Sportamt und viele andere mehr.

Am Samstag lud der Stadtrat von Winterthur zum Tag der offenen Tür, damit sich die Bevölkerung von Winterthur aus erster Hand ein Bild davon machen kann, wo die Verwaltung nun arbeitet und wie sie organisiert ist. Und die Winterthurerinnen und Winterthurer folgten der Einladung zu Tausenden.

Wo die Entscheide fallen

Sie liessen sich durch die Räume führen. Verschiedene Dienststellen boten Attraktionen an, und im hauseigenen Restaurant «Pionier» konnten die Gäste die Verpflegung testen (auf eigene Kosten - wie der Stadtrat in Klammern auf der Einladung anmerkte). Auf besonderes Interesse stiess das Sitzungszimmer des Stadtrates mit seinem runden Tisch, an dem wöchentlich wichtige Entscheide für die Zukunft von Winterthur fallen.

Stadtpräsident Michael Künzle sagte, er freue sich riesig über das Interesse der Winterthurer Bevölkerung: «Die Leute wollen sehen, wo der Steuerfranken hingeht und wie die Verwaltung arbeitet.» Es sei eine gute Sache und man müsse sich überlegen, ob man so einen Tag der offenen Tür nicht zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen sollte.