SVP will mit einer Initiative mehr Platz für die Autos erkämpfen

Die Anti-Stau-Initiative der SVP verlangt, dass die Gemeinden wichtige Strassen ausbauen und an den Verkehr anpassen. Und sie will den Abbau von Fahrspuren verbieten. Die Delegierten-Versammlung der SVP hat für dieses Anliegen mit nur einer Gegenstimme grünes Licht gegeben.

Blick auf das Bellevue in Zürich, im Vordergrund die beiden Rechtsabbiegespuren, von denen die Stadt eine aufheben will.

Bildlegende: Die Abbiegespur am Bellevue in Zürich, die aufgehoben werden soll: Solches will die SVP in Zukunft verhindern. Keystone

Die Strassenkapazitäten für den motorisierten Verkehr würden immer mehr reduziert, in der Stadt Zürich aber auch in anderen Gemeinden. Die Initiative soll einen weiteren Abbau verhindern. Besonders die Stadt Zürich wäre betroffen, schliesslich sei sie «Vorreiterin im Behindern des motorisierten Verkehrs», sagt Alfred Heer, Präsident der SVP des Kantons Zürich gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen.»

Obwohl im Zürcher Kantonsrat bereits mehrere Vorstösse hängig sind, die dasselbe Ziel verfolgen, sei die Initiative der SVP nötig, meint Heer weiter. «Wir wollen dazu einen klaren Volksentscheid und eine Bestimmung in der Verfassung.» Diese hätte dann Gültigkeit für alle Gemeinden und auch für die Regierung.