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Tempo 30 in Zürich Automobilverbände geben auf

Nach dem Bundesgerichtsurteil wollen ACS und TCS ihre Beschwerden gegen Tempo 30 Zonen nicht mehr weiterziehen.

Tafel Signalisation für Tempo 30
Legende: Der Weg für Tempo 30 auf dutzenden Stadtzürcher Strassen ist damit frei. Keystone

Gegen die geplanten Tempo 30 Zonen in der Stadt Zürich haben die Automobilverbände ACS und TCS mehrere Beschwerden eingereicht. Ein Teil davon hat das Bundesgericht vor gut einem Monat bereits letztinstanzlich abgewiesen.

Weitere sechzig Beschwerden von TCS und ACS sind aber noch hängig. Nun haben sich die Verbände entschieden, die meisten davon nicht weiter zu ziehen.

Wir akzeptieren das Bundesgerichtsurteil.
Autor: Reto CavegnGeschäftsführer TCS Zürich

Nun steht den rund 40 geplanten Tempo 30 Zonen in praktisch allen Zürcher Stadtkreisen praktisch nichts mehr im Weg.

Dennoch wollen ACS und TCS weiterkämpfen – vor allem gegen Tempo 30 auf Hauptstrassen oder sogar auf allen Zürcher Strassen. «Wir werden selbstverständlich politisch gegen diese Tendenzen in der Stadt Zürich aktiv sein und prüfen wenn nötig auch immer juristische Schritte», sagt Reto Cavegn vom TCS.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Gerber (Heinz Gerber)
    In Wohngebieten soll Tempo 30 der Lärmbeschränkung dienen, ist ja wohl ein Witz. Wenn ich mit dem Motorrad 30 statt 50 km/h fahre, bin ich bedeutend lauter, da ich 2 Gänge herunter schalten muss.
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  • Kommentar von Klaus Waldeck (kdwbz)
    Recht so ... in Wohngebieten ohne ortsdurchquerende Durchgangsstrassen sollte schweizweit grundsätzlich Tempo 30 eingeführt werden, zur Sicherheit aller Fussgänger und Haustieren sowie zur Lärmbeschränkung. Einzige Ausnahme für Ambulanzen, Notarzt, Polizei und Feuerwehr, welche sich mit der Sirene bemerkbar machen können.
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