Thomas Feurer: «Ich gehe mit einem guten Gefühl»

Er war der erste ökoliberale Stadtpräsident in Schaffhausen. Nach 22 Jahren in der Politik, davon 18 im Stadthaus, hat Thomas Feurer genug. Er geht in Frührente. Als Wochengast des «Regionaljournals» blickt er zurück und sagt, was er sich von künftigen Politikerinnen und Politikern erhofft.

Bei seiner Rücktrittankündigung im Mai 2014 nahm Thomas Feurer kein Blatt vor den Mund: Er habe keine Lust mehr auf langwierige Debatten und das Parteiengezänk, sagte er damals. Im Abschiedsinterview mit dem «Regionaljournal» mag der 61-Jährige darauf nicht mehr gross eingehen.

«Ich bin glücklich mit dem, was ich hatte und was ich mitnehmen darf. Ich gehe mit einem guten Gefühl», stellt Feurer klar. Dies sei vor allem auch dem Umstand zu verdanken, dass es der Stadt Schaffhausen eigentlich sehr gut gehe - auch in wirtschaftlicher Hinsicht. «Das stimmt mich für die Zukunft und meine Nachfolger optimistisch.»

Feurer wünscht sich, dass man wieder mehr die positiven Entwicklungen sieht, statt auf einzelnen Negativschlagzeilen herumreitet. Diesen Appell richtet er auch an die Politik, fordert mehr Kompromissbereitschaft im Parlament. Man solle zwar durchaus kritisch sein, müsse aber wieder konstruktiver miteinander umgehen.

(ster;meys; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)