Tram fährt in Coop

Kurz vor Mittag entgleiste in Zürich Oerlikon ein Tram der Linie 14. Danach prallte es in eine Coop-Filiale. Verletzt wurde niemand.

Video «Tram in Zürich entgleist» abspielen

Tram in Zürich entgleist

0:27 min, aus Tagesschau am Mittag vom 30.12.2014

Kurz vor halb zwölf entgleiste am Dienstagmorgen am Albert-Näf-Platz in Zürich Oerlikon ein Tram der Linie 14. Es geriet auf das Trottoir und prallte danach frontal in ein Vordach einer Coop-Filiale. Dort kam es dann zum Stillstand.

Glücklicherweise wurden weder Tramführerin, Trampassagiere noch Passanten verletzt. Die genaue Unfallursache ist laut Stadtpolizei Zürich nach wie vor unklar, wird nun aber durch einen Spezialdienst abgeklärt. Durch den Unfall entstand am Tram 2000 und am Gebäude ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Wegen dem Unfall kam es bis kurz vor 15 Uhr zu erheblichen Störungen im öffentlichen Verkehr.

Weitere Probleme auf Schienen und Strasse

Die eisigen Temperaturen und der Schnee fordern die VBZ auch an anderen Stellen. Beim Glattpark kam es zu einer Weichenstörung. Betroffen von den Störungen waren die Linien 10, 11, 12 und 14. Die Trams dieser Linien verkehrten nur noch auf Teilstrecken. Zudem musste die VBZ auch verschiedene Buslinien einstellen. Dies betrifft die Linien 34, 69, 73 und 77. Weitere Buslinien in der Stadt Zürich verkehren nur auf einem Teil der Strecke.

So viel Schnee wie noch nie

In der Stadt Zürich ist seit dem Wochenende so viel Schnee gefallen, wie noch nie im Dezember. Dies teilte MeteoSchweiz am Dienstag mit. Und es komme noch mehr. Am Flughafen kam es wegen des vielen Neuschnees zu Verspätungen. Einzelne Flüge wurden annulliert.
30 Zentimeter Schnee wurden in Zürich-Fluntern gemessen. So viel lag hier noch nie, seit die Messungen 1949 aufgenommen wurden. Der bisherige Rekord vom 14. Dezember 1990 betrug 29 Zentimeter, wie Alexander Giordano von MeteoSchweiz zur Nachrichtenagentur sda sagte. Bis zum späten Abend erwarten die Meteorologen weitere fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee, wie Giordano sagte.