Tram und Busse sind in Zürich etwas pünktlicher unterwegs

86 Prozent der Passagiere auf dem Stadtzürcher Tram- und Busnetz haben im vergangenen Jahr ihr Ziel pünktlich erreicht. Vor allem entlang der Bahnhofstrasse gab es weniger Verspätungen. Gewisse Entlastungsmassnahmen haben aber ihre Wirkung verfehlt.

Das neue Tram Zürich West auf der Fahrt mit Hochhäusern im Hintergrund.

Bildlegende: Das Tram-Zürich West hat mit der Eröffnung des Toni-Areals den erwünschten Zuwachs erhalten. Keystone

Die neue Buslinie 71 habe nur einen geringfügigen Nutzen gebracht. Sie sollte die überfüllten Buslinien 72 und 33 während der Stosszeiten auf der Strecke über die Hardbrücke entlasten. Das schreiben die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) in ihrer Bilanz zur Verkehrsstatistik 2014. Auch der Engpass auf dem Abschnitt zwischen Kantonsschule und Bellevue habe nicht beseitigt werden können, obwohl der Takt der Tramlinie 5 am Morgen erhöht wurde.

Dafür haben die VBZ ein Sorgenkind weniger: Das Tram Zürich-West hat im Durchschnitt 25 Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahr. Mit der Eröffnung der neuen Kunsthochschule ZHdK auf dem Toni-Areal stieg die Frequenz an dieser Tramhaltestelle sogar um 65 Prozent.

Zufrieden zeigen sich die VBZ auch mit der gesteigerten Pünktlichkeit. Diese nahm um zwei Prozent zu, trotz Baustellen und schwieriger Verkehrsverhältnissen.