«Trotz Grenznähe geht's dem Gewerbe im Reiat recht gut»

In Thayngen hat Volkswirtschaftsdirektor Ernst Landolt die kleine, aber feine Gewerbeausstellung «Reiat heute» eröffnet. Rund 70 Aussteller präsentieren sich dem Publikum. Trotz der Nähe zu Deutschland hätten sie kaum Grund zur Klage, sagt Stefan Imthurn, Präsident des Gewerbevereins Reiat.

Stefan Imthurn, Präsident des Gewerbevereins Reiat.

Bildlegende: Stefan Imthurn, Präsident des Gewerbevereins Reiat. SRF

Es sei in den letzten Jahren sehr viel gebaut worden, sagt Stefan Imthurn, der Präsident des Gewerbevereins im Schaffhauser Reiat. «Dafür kann das Gewerbe im Reiat dankbar sein.» Imthurn selbst hat mit seinem Baugeschäft von Aufträgen profitiert.

Den Druck aus Deutschland spüre er trotz der Grenznähe nicht so stark. «Es kommt eben auch auf die Grösse an», sagt Imthurn, der 15 Angestellte hat. Für deutsche Firmen lohne sich die Fahrt über die Grenze eigentlich nur bei kleinen oder ganz grossen Aufträgen. Dies hänge damit zusammen, dass das Bewilligungsverfahren beim Grenzübertritt aufwändig sei. Anders sehe die Situation bei den Detaillisten aus: «Sie leiden schon», sagt Imthurn.

An der Gewerbeausstellung «Reiat heute» haben diese nun zusammen mit Gewerbe- und Industriebetrieben die Gelegenheit, sich potenziellen Kundinnen und Kunden in Erinnerung zu rufen. Rund 70 Aussteller präsentieren sich am Wochenende dem Publikum in Thayngen, obwohl der Aufwand recht gross sei, wie Imthurn erklärt. «Reiat heute» findet nur alle fünf Jahre statt.

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