Überfall auf die Post an der Rämistrasse in Zürich

Bei einem Raubüberfall auf eine kleine Poststelle in der Nähe des Zürcher Bellevue sind am Montagmittag einige hundert Franken erbeutet worden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei fahndet nach dem flüchtigen Täter.

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Postüberfall in Zürich

1:06 min, aus Schweiz aktuell vom 10.2.2014

Um 12.15 Uhr ging der Überfallalarm bei der Polizei ein, wie es in einer Mitteilung heisst. Zeugen berichteten der Polizei, ein schwarz gekleideter Mann sei in der Schalterhalle über die Theke gesprungen. Die erschrockenen aber unverletzten Postangestellten flüchteten ins Freie.

Da die Polizei annehmen musste, der Täter befinde sich nach wie vor im Gebäude, umstellte sie dieses und riegelte die Umgebung weiträumig ab. Die Rämistrasse zwischen Bellevue und Kunsthaus war für jeglichen Verkehr gesperrt.

Die Interventionseinheit Skorpion der Stadtpolizei durchsuchte das Gebäude. Aber ergebnislos: Offenbar war der Täter schon geflüchtet. Die Einheit kommt jeweils zum Einsatz, wenn die Stadtpolizei mit gewaltbereiten und gefährlichen Tätern konfrontiert wird.

Die Angestellten der Post hätten von einem Einzeltäter gesprochen, sagte Polizeisprecher Marco Cortesi gegenüber SRF News Online. Er könne das aber noch nicht bestätigen. Verletzte habe es bei dem Überfall nicht gegeben, die Postangestellten stünden aber unter Schock.

Nach knapp einer Stunde wurde die Strassensperrung wieder aufgehoben und die Polizisten zogen ab.