«ÜBRIGENS» - was Camin macht, kann Hodel farbig

Seit Wochen schon wirbt der Zürcher FDP-Stadtratskandidat Marco Camin in der linken Wochenzeitungt P.S.. Nun will offenbar auch sein Konkurrent Daniel Hodel von den Grünliberalen sein Wahlpotential bei den Linken steigern - er wirbt nun auch im P.S.. Sogar farbig.

P.S. Titelbild mit Marco Camin-Werbung

Bildlegende: Wirbt im P.S.: Marco Camin. zvg

Allerdings: Daniel Hodels Konterfei erscheint erst auf Seite 6, wogegen Marco Camin die Front gleich neben dem Zeitungslogo seit Wochen gepachtet hat. Aber eben: das Camin-Inserat ist grau in grau, während Hodels Anzeige bunt zwischen Inseraten für einen Tierfutterladen und ein Frauenambulatorium leuchtet.

Der Dritte im Bunde 

Stadtratskandidat Richard Wolff von der Alternativen Liste wirbt nicht im P.S.. Er rechnet offenbar damit, dass ihn die Linken wählen auch ohne Werbung im linken Blatt. Konsequenterweise müsste Wolff nach der Logik der beiden bürgerlichen Kandidaten ohnehin in der «Weltwoche» werben.