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Zürich Schaffhausen Umbau Central: Mehr Platz für Fahrräder, weniger für Autos

Das Central, einer der schwierigsten Verkehrsknoten in Zürich, wird für 17 Millionen Franken umgebaut. In erster Linie müssen die Tramgeleise ersetzt werden. Gleichzeitig sollen Fahrradfahrer mehr Platz erhalten. Autos haben dagegen nur noch eine Spur. Die Arbeiten sind für den Sommer 2015 geplant.

Central-Platz in Zürich
Legende: Mehr Platz für Fussgänger und Velofahrer: Der Central in Zürich erhält ein neues Gesicht. Keystone

Nebst dem Einbau von neuen Tramgeleisen werden am Central auch die Haltestellen verbreitert und verlängert. Sie sind damit auf die neuen Tram ausgerichtet, die demnächst beschafft werden. Zudem werden sie behindertengerecht gestaltet und erhalten der neuen Grösse entsprechende Wartedächer.

Schwierige Verkehrssituation führt häufig zu Unfällen

Der Umbau des Central soll vor allem für Fahrradfahrerinnen und Fussgänger die Verkehrssituation verbessern, sagt Stefan Hackh, Sprecher des Zürcher Tiefbauamtes gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». «Es kommt immer wieder zu Unfällen, weil die Beziehungen unter den Verkehrsteilnehmern schlecht sind.» Deshalb werden die Spuren von Auto- und Fahrradfahrern entflechtet.

«Es kommt nicht zu Engpässen für Autofahrer»

Die beiden Fahrspuren für den Autoverkehr ab Bahnhofbrücke Richtung Limmatquai und Seilergraben/Weinbergstrasse werden auf eine Spur zusammengelegt. Der Bus erhält ein Eigentrassee, das auch von Velofahrenden genutzt werden kann.

In der Vergangenheit führte der Abbau von Autospuren immer zu heftigen Kontroversen in der Politik und auch in der Bevölkerung. Stefan Hackh sieht in der Zusammenlegung jedoch kein Problem: «Während den Bauarbeiten im Sommer 2011 stand auch nur eine Spur zur Verfügung, damals gab es auch keine Kapazitätsengpässe für die Autofahrer.» Einsprachen gegen das Projekt seien aber selbstverständlich möglich.

Vorgesehen ist, dass die Bauarbeiten im Jahr 2015 von Anfang Juni bis Ende Oktober dauern

2 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Rösli, Zürich
    Glaubt denn die Stadt wirklich, dass die Velofahrer den Platz nutzen werden? Die werden weiterhin dort fahren, wo es ihnen passt: Über eine Traminsel hinweg, weil der Weg kürzer ist, über Trottoirs, denn Fussgänger sind ihnen egal. Wo fahren die Velofahrer z.B. auf der Quaibrücke oder der Rudolf Brun Brücke? Nicht auf dem Veloweg sondern auf dem Trottoir. Und genau so wird es dann beim Central sein. Verkehrsgesetze gelten für Velofahrer nicht. Sie sind und bleiben Rowdies...
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  • Kommentar von h. anni, zürich
    Missverständnisse gab es vor allem wegen den Velofahrern, welche denken, die ganze Strasse incl. Trottoir, incl. Tramschienen gehörten ihnen allein. Ich rate jedem, sich mal ans Central zu stellen für 30 Minuten und zuzuschauen, was sich da abspielt. Nicht einmal die Passanten sind sicher vor diesen Radrowdies. Aber ja, sehr verehrte Damen im Stadtrat, wir müssen UNBEDINGT die Velostadt Winterthur im ranking überholen. Ob das den Verkehrsfluss hindert oder nicht, ist ja eh egal.
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