«Unsere Argumente werden ernst genommen»

Die Zürcher Genossenschaften sind zuversichtlich: Nach Gesprächen mit Hochbauvorsteher André Odermatt hoffen sie, dass der Stadtrat ihre Kritik an der Revision der Bau- und Zonenordnung aufnimmt. Entschieden ist aber noch nichts.

Seit der Zürcher Stadtrat seine Vorschläge für eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) vorgestellt hat, hagelt es Kritik von allen Seiten. Auch die Wohnbaugenossenschaften sind nicht zufrieden. Sie fürchten allzu restriktive Einschränkungen für Ersatzneubauten in gewissen Zonen.

Inzwischen hat Hochbauvorsteher André Odermatt ausgewählte Vertreter der Genossenschaften zum Gespräch eingeladen. Peter Schmid, der Präsident des Zürcher Regionalverbandes, ist zuversichtlich: «Das ist ein starkes Signal, weil die Stadt auf uns zu gekommen ist. Wenn man so reden kann, dann kommt man in der Regel zu guten Lösungen.»

Stadt: Noch nichts entschieden

Beim Hochbaudepartement bestätigt Departementssekretär Urs Spinner auf Anfrage, dass Gespräche stattgefunden haben. Entschieden sei aber noch nichts. Über allfällige Änderungen der ursprünglichen Vorlage habe der Gesamtstadtrat noch nichts beschlossen.