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Urteil des Vewaltungsgerichts Gegner des Bundesasylzentrums in Zürich abgeblitzt

Das Zürcher Verwaltungsgericht gibt für das geplante Zentrum grünes Licht. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Visualisierung des Projekts
Legende: Das geplante Bundesasylzentrum liegt an einer der am stärksten befahrenen Strassen von Zürich. zvg/STADT ZUERICH HOCHBAUDEPARTEMENT
  • Im Bundesasylzentrum sollen die beschleunigten Asylverfahren abgewickelt werden. Geplant ist es auf dem Duttweilerareal an der Pfingstweidstrasse in Zürich West– einer der am meisten befahrenen Strassen der Stadt.
  • Mit dieser Lage begründeten die Gegner ihre Beschwerde gegen das Projekt: Das Areal sei zum Wohnen nicht geeignet, der Lärm eine zu grosse Belastung für die oftmals traumatisierten Asylbewerber.
  • Nach dem Baurekursgericht lehnt nun auch das Zürcher Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Zwar sei es dort für eine Wohnnutzung eigentlich zu laut. Der Lärmschutz sei zwar wichtig. Das öffentliche Interesse am Bau des Asylzentrums überwiege aber.
  • Es brauche dringend ein Bundesasylzentrum, damit die Asylverfahren schneller abgewickelt werden können, begründet das Gericht sein Urteil. Zudem seien die Asylbewerber dort nur befristet untergebracht.

  • Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Gegner hatten von Anfang an klar gemacht, dass sie den Fall notfalls bis ans Bundesgericht weiterziehen würden.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Die unkontrollierte Zuwanderung ist eben auch ein Konjunktur-Programm, wenn auch kein sehr nachhaltiges. Oder zusammengefasst: Die Kosten der verfehlten Migrations- und Flüchtlingspolitik sprengen sämtliche Register. Direktkosten ohne Ende und unabsehbare Folgenkosten in mindestens gleicher Höhe.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Klar! Hat man etwas anderes erwartet in der links regierten Stadt Zürich?
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die Asylbewerber seien dort nur befristet untergebracht. Was dann? Bekommen sie schnellst möglich eine Wohnung? Wir haben viele Wohnungssuchende in der Schweiz die günstigen Wohnraum suchen. Alleinerziehende und Rentner mit kleinem Einkommen. Wer gibt ihnen Wohnungen? Je mehr Asylsuchende bei uns eintreffen umso grösser wird die Wohnungsnot. Aber die Sozialindustrie vermittel ja gerne. Denkt auch mal an unsere Leute.
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