Uster braucht einen neuen Stadtpräsidenten

Martin Bornhauser, Stadtpräsident von Uster, steht für die Stadtratswahlen vom 30. März nicht mehr zur Verfügung. Der 63jährige SP-Politiker tritt nach zwei Amtszeiten zurück. Die SP Uster hat die Absicht, sowohl das Stadtpräsidium als auch die bisherige dreiköpfige SP-Vertretung zu verteidigen.

Martin Bornhauser (SP), Stadtpräsident von Uster

Bildlegende: Stadtpräsident Martin Bornhauser (SP), zieht nach zwei Amtsperioden eine positive Bilanz. zvg

Nach 12 Jahren im Kantonsrat, 12 Jahren im Stadtrat - acht davon als Stadtpräsident - freue er sich darauf, «wieder ein ganz einfacher Staatsbürger zu werden», sagte Martin Bornhauser an einer kurzfristig einberufenen Medienorientierung.

Rücktritt im Vollbesitz der Kräfte

Er habe sich bei seinem Amtsantritt vorgenommen, dass er dereinst von seinem Amt zurücktreten werde, solange er noch im Vollbesitz seiner Kräfte sei, begründete Bornhauser seinen Rücktritt. Mit bald 64 Jahren spüre er erste Anzeichen, dass auch seine Energie endlich sei, deshalb sei dieser Zeitpunkt jetzt gekommen.

SP will Dreiervertretung behalten

Während Bornhauser zurücktritt, stellen sich die beiden verbleibenden SP-Stadträtinnen Esther Rickenbacher und Barbara Thalmann der Wiederwahl. Wer als Ersatz für Bornhauser kandidiert, gibt die SP Uster am 2. Oktober bekannt.