Schluss nach einer Amtszeit Ustermer Stadtpräsident macht Platz für Jüngere

Werner Egli tritt bei den Wahlen nächstes Jahr nicht mehr an. Es brauche eine neue Generation, so der SVP-Politiker.

Radio SRF: Warum wollen Sie nach einer Amtszeit das Stadtpräsidium bereits wieder abgeben?

Ein Mann mit grauen Haaren und schwarzer Brille lächelt in die Kamera.

Bildlegende: Werner Egli hat nach 21 Jahren in der Stadtpolitik genug. zvg

Werner Egli: Man muss meine gesamte politische Karriere betrachten. Nächstes Jahr blicke ich zurück auf 21 Jahre Behördentätigkeit. Das ist ein Drittel meines Lebens. Deshalb ist jetzt im Alter von 60 Jahren der ideale Moment, um Platz zu machen für eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger.

Üblich ist es nicht, dass man sich nach nur einer Amtszeit zurückzieht. War dies von Anfang an Ihr Plan?

Vielleicht habe ich etwas unterschätzt, wie intensiv dieses Amt ist. Erst wenn man selber auf dem Sessel sitzt, merkt man, wie sehr einen diese Tätigkeit beansprucht. Man ist rund um die Uhr im Einsatz, das hat mich mehr belastet als erwartet. Was auch zu meiner jetzigen Entscheidung führte.

Sie wollen also einer jüngeren Generation den Platz überlassen. Warum ist das aus Ihrer Sicht wichtig?

Es stehen viele wichtige Projekte an in Uster, grosse Investitionen. Da müssen Leute in den Stadtrat und ins Präsidium, die diese Projekte acht bis zwölf Jahre begleiten können. Mit meinen 60 Jahren bin ich selber zu alt dafür.

(Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)