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Vegan einkaufen in Zürich «Mit Vanille-Sojamilch ist jeder Kaffee mega fein»

Sie hat einen der ersten veganen Läden in Zürich eröffnet: Eva Kelemen. Im Interview mit «Hallo SRF» Reporterin Corinne Päper schwärmt sie von Milchersatzprodukten und erklärt, warum es ihren Laden immer noch braucht.

Frau mit orangen Locken und weisser Bluse steht vor Regal.
Legende: Hafermilch, Quornwurst, Sojabutter: Eva Kelemen besitzt drei vegane Läden. ZVG Nicole Imhof

Eva Kelemen ist eine vegane Pionierin. Sie hat einen der ersten veganen Läden in Zürich eröffnet, heute hat sie schon drei. Unsere «Hallo SRF» Reporterin Corinne Päper hat Eva Kelemen in ihrem Laden in Wollishofen getroffen.

SRF: Was haben Sie gegen Tierprodukte?

Eva Kelemen: Ich habe ganz viel gegen Tierprodukte. Ich möchte so wenig Leid verursachen wie möglich und mit tierischen Produkten, egal ob Fleisch, Milch oder Eier verursacht man Leid. Davon will ich kein Teil sein.

Was kann man in ihrem Laden kaufen?

Alles was pflanzenbasiert ist. Wir haben keine tierischen Produkte. Wir haben pflanzliche Drinks und Käsealternativen, aber auch pflanzliche Wurstalternativen für die Umsteiger, die das noch brauchen. Viele Leute wünschen sich Alternativen, um sich den Umstieg zu erleichtern.

Weisser Käse
Legende: Auf das will Eva Kelemen nicht verzichten: ein pflanzliches Ersatzprodukt für Camembert. ZVG René Ruis

Auch die grossen Detailhändler bieten mittlerweile viele vegane Produkte an. Was unterscheidet ihren Laden von den Grossverteilern?

Wir bieten ganz viel Beratung an. Wenn sich jemand einfach mal interessiert für die vegane Lebensweise und einfach mal ausprobieren will, dann kann er zu uns in den Laden kommen und sich beraten lassen. Wir zeigen zum Beispiel, wie man Butter auf dem Brot ersetzen kann und erklären, welches die beliebtesten Produkte sind für Einsteiger.

Was wäre denn so ein Einsteigerprodukt?

Ich finde zum Beispiel Hafermilch sehr fein, das würde ich Einsteigern sicher empfehlen. Oder Sojamilch mit Vanille, das ist mein absoluter Favorit. Jeder Kaffee ist mega fein damit.

Unsere «Hallo SRF!» Kollegen

Unsere «Hallo SRF!» Kollegen

Corinne Päper und Julian Saxer - unsere beiden temporären Mitarbeitenden gestalten diese Woche das «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» mit. Als «rasende Reporter» sind sie unterwegs und liefern uns gehaltvolle Interviews mit spannenden Gästen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Sophie Gut (Sophie Gut)
    @W. Pip: Es hängt von Ihren ethischen Massstäben ab, ob regionale Bio-Produktion für Sie den Fleischkonsum rechtfertigt. Es ging in Ihrem ursprünglichen Kommentar aber darum, ob der direkte menschliche Konsum von Sojaprodukten gerechtfertigt ist. Ich finde ja, da er im Vergleich zur indirekten Verwertung von Soja via Nutztier viel effizienter ist (sprich es braucht weniger Sojabohnen, um einen Menschen direkt zu ernähren, als um das Fleisch zu erzeugen, das ihn ernähren würde).
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  • Kommentar von Sophie Gut (Sophie Gut)
    @W. Pip: 90% der Sojabohnen, die auf der Welt produziert werden, werden an Nutztiere verfüttert. Das Leid, von dem Sie vermuten, dass es durch die Soja-Produktion verursacht wird, wäre also in erster Linie der Nutztierwirtschaft (und damit v.a. dem Fleisch- und Milchkonsum) anzulasten. Für viele vegane Soja-Erzeugnisse werden übrigens Bio-Sojabohnen aus Europa (v.a. Frankreich) verarbeitet.
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Mein Fleisch kommt meist direkt von Biohöfen der Umgebung. Ich will das in der Tat nicht. Früher ging's auch ohne. Die Diskussion ist m.E. eine ähnliche wie beim Palmöl: man kann es vermeiden, und eine Notwendigkeit, auf das Endprodukt zu verzichten, gibt es darum mitnichten
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Vanille, Sojamilch, Kaffee. Super Beispiele. Wieviel Leid verursacht man unterm Strich auf verschiedensten Ebenen, wenn man das Zeug unter unnachvollziehbaren Bedingungen erzeugt und dann um die halbe Welt karrt? Ich wollte erst lachen, ist mir aber stecken geblieben.
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