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Zürich Schaffhausen Verkehrsbetriebe Glattal: «Die Unfallserie macht uns betroffen.»

Am Montagabend verletzte sich eine Frau schwer, als sie von einem Tram der Glattalbahn angefahren wurde. Es ist der vierte Unfall mit einer Glattalbahn in diesem Jahr. Die Betreiberin VBG arbeitet mit der Kantonspolizei Zürich an Massnahmen.

Legende: Video Unfallserie bei der Glattalbahn abspielen. Laufzeit 3:22 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 09.04.2013.

Abends um 18:30 wollten zwei Frauen in Opfikon das Tram-Trassee überqueren, als eine Glattalbahn herangefahren kam. Während die eine Frau stehen blieb, trat die zweite aufs Gleis, wurde vom Tram erfasst und zu Boden geworfen. Sie erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Becken.

Es ist bereits der vierte Unfall mit der Glattalbahn in diesem Jahr. Mitte März wurde eine Fussgängerin getötet. Ende März kam ein Autofahrer mit leichten Verletzungen davon und am Freitag wurde eine Autolenkerin schwer verletzt.

Der Unfall macht uns sehr betroffen. Wir hoffen, dass die Frau bald wieder gesund ist.
Autor: Karin FaesVerkehrsbetriebe Glattal VBG

Gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich arbeiteten die VBG an Massnahmen, um Unfälle zu vermeiden. «Wir haben zusätzliche Warnsignale und Markierungen angebracht», sagt Karin Faes. Und man prüfe, ob das Tram-Trassee optisch hervorgehoben werden könne.

Die Glattalbahn fährt ausserhalb der Stadt Zürich mit einem Tempo von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. Und das eigene, begrünte Trassee macht das Tram leiser als gewohnt.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Huber, Uster
    Traurig, wenn man bedenkt, dass das eine neu gebaute Linie ist. Man kann nur hoffen, dass man bei der geplanten Limmattalbahn gescheiter ist und die Sicherheit nicht dem Franken opfert!
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  • Kommentar von Preisinger, Zürich
    Niveaugleiche ungesichrte Bahnübergänge -doppelspurige erst recht- sind unfallträchtige Fallen seit es Bahnen gibt. Deshalb werden diese nach Möglichkeit zurückgebaut, gesichert oder sonstwie eliminiert. Die Glattalbahn aber wurde neu so gebaut. <kopfschüttel> Trotzdem allen von dieser Unfallserie Betroffenen gute Besserung.
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