Verkehrte Fussballwelt: FCZ und GC vor der Super-League-Rückrunde

Noch vor einem halben Jahr mischte der FCZ ganz vorne mit, und GC stand kurz vor dem Abstieg. Heute, beim Start in die Rückrunde, ist die Ausgangslage der beiden Zürcher Fussballklubs genau umgekehrt. Und sie ist für beide Mannschaften und ihre Trainer nicht einfach.

Mann in Fussballtenue gibt einem Fernsehteam ein Interview

Bildlegende: Sorgenfalten auch bei GC: Cheftrainer Uli Forte vor dem Start in die Rückrunde. SRF

Zum tiefen Fall des FCZ gesellte sich auch noch riesiges Pech: Beim letzten Testspiel wurde Mittelfeldspieler Burim Kukeli gefoult und brach sich ein Bein. Der Liga-Erhalt ist deshalb erstes und einziges Ziel des Zürcher Fussball-Clubs in dieser Rückrunde. Der Start vom zweituntersten Tabellenplatz ist freilich schwierig, FCZ-Cheftrainer Urs Meier meint aber, seine Mannschaft sei gut aufgestellt. Laut Meier ist die Stimmung im Team prima, das Selbstvertrauen gross.

Hauptziel: den FCB ärgern

Nicht etwa einfach ist die Ausgangslage auch für Tabellenführer GC. Es sei oft mühsamer, einen ersten Platz zu verteidigen als Erstplatzierte anzugreifen, meint GC-Cheftrainer Uli Forte. Der härteste Gegner sei zweifellos Basel. Gemäss Forte sollte es den Grasshoppers jedoch zumindest gelingen, den FCB zu ärgern. Nach den Trainingswochen im sonnigen Südafrika sei die Mannschaft jedenfalls gut geeint, stark motiviert und bester Laune.