Vom Helfer zum Präsidenten

Die Konzertreihe der Winterthurer Musikfestwochen ist das älteste Openair-Festival der Schweiz. Dessen Präsident ist wahrscheinlich der jüngste, den es je gab: Thomas Fritschi hat mit 15 Jahren als Helfer beim Festival angefangen. Heute ist er 28 und Präsident.

Thomas Fritschi, Präsident der Winterthurer Musikfestwochen.

Bildlegende: Thomas Fritschi, Präsident der Winterthurer Musikfestwochen. SRF

Bei der Frage, was ihn an diesem Job gereizt hat, muss Thomas Fritschi keine Sekunde überlegen: «Herzblut – die Winterthurer Musikfestwochen sind ganz wichtig für die Stadt. Und diese Arbeit hier zu machen ist das Schönste.»

Thomas Fritschi ist ein richtiger Winterthurer: «Ich habe in verschiedenen Stadtteilen gelebt und ich würde nie weg von Winterthur.» Mit 14 Jahren war er zum ersten Mal an einem Konzert der Musikfestwochen. Ein Jahr später hat er als Helfer Kisten geschleppt und Bänke aufgestellt. Später hat er als Stagemanager und Techniker gearbeitet und ist heute mit 28 Jahren Präsident. «Ich bin also 9 Jahre jünger als die Winterhurer Musikfestwochen», erzählt er lachend.

Sanfte Veränderungen

Die Winterthurer Musikfestwochen haben ein bewährtes Konzept mit drei kostenpflichtigen Grosskonzerten und einem gigantischen Gratisangebot. An diesem Konzept hat der neue Präsident nichts verändert. Hinter den Kulissen hat er aber das OK neu organisiert. Auch die Arbeit der rund 450 Helferinnen und Helfer will Thomas Fritschi aufwerten. So bekommen sie zum Beispiel eine eigene Bar, an der sie sich verpflegen können.